Horizontalsperre selbst nachrüsten – von der ersten feuchten Stelle bis zur fertigen Wand
Steigt Feuchtigkeit aus dem Boden auf, hilft kein Anstrich: Das Wasser muss im Mauerwerk gestoppt werden.
- Isofin®-Verfahren seit 1967
- Drucklos, ohne Pumpe
- Persönliche Beratung durch Hendrik Flügge
Ich weiß: Die Feuchtigkeit kommt von unten
Feuchter Streifen am Wandfuß?
Bedarf & Bohrplan berechnenKostenlos, etwa 2 Minuten – mit Flaschenmenge, Bohrplan und Preis.
Ich bin unsicher, woher die Feuchtigkeit kommt
Einfache Fragen zu Ihrem Schaden.
Feuchtigkeitsart in 2 Minuten prüfenOder hier auf der Seite: am Schadensbild erkennen ↓
Vorher
Nachher
So sieht aufsteigende Feuchtigkeit aus
Aufsteigende Feuchtigkeit zieht aus dem Fundament wie in einem Docht nach oben. An der Wand zeigt sie sich meist so:
Feuchte Ecken und Sockel
Dunkle Zone unten an der Wand.
Salzausblühungen
Weiße Kristalle, oft als „Salpeter" bezeichnet.
Abplatzender Putz
Putz und Farbe lösen sich im unteren Bereich.
Schimmelansätze
Folge der Nässe – nicht ihre Ursache.
Dauerhaft feuchte Oberflächen begünstigen Schimmel. Sichtbaren Schimmel nicht einfach überstreichen – zuerst die Feuchteursache stoppen und den Befall separat fachgerecht behandeln.
Das typische Bild an der Wand
Typische Merkmale
- Die Feuchtezone beginnt unten am Sockel.
- Nach oben wird die Wand gleichmäßig trockener.
- Oben endet sie oft mit einem weißen Salzrand.
Das ist es eher NICHT
- Ganzflächig feuchte Kellerwand von der Erdseite: Das ist eher seitlich eindringende Feuchtigkeit. Dafür ist die Flächensperre (Vertikalsperre) gedacht – dasselbe Mittel, andere Anordnung der Bohrlöcher.
- Wasser drückt durch Risse oder bildet Pfützen: Das ist drückendes Wasser. Dafür ist Isofin® nicht gedacht; das gehört zu einem Fachbetrieb.
- Feuchte nur hinter Möbeln oder oben unter der Decke, vor allem im Winter: Das ist oft Kondensat (Tauwasser) aus der Raumluft. Eine feuchte Ecke unten am Sockel spricht dagegen nicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Ein typisches Schadensbild ist ein starker Hinweis. Ist es eindeutig und gibt es keine widersprüchlichen Anzeichen, können Sie direkt planen. Ist es unklar oder gemischt: messen oder prüfen lassen.
Zum Vertiefen: So messen Sie richtig (Handbuch)
Wo ist Ihre Wand am feuchtesten?
Vergleichen Sie Ihre Wand mit diesen drei Bildern:
Unten am stärksten, nach oben abnehmend
Feuchte Zone am Sockel, oft mit weißem Salzrand. Einzelne feuchte Stellen weiter oben sprechen nicht dagegen, solange es unten am stärksten ist.
Dafür ist die Horizontalsperre da.
Feuchtezentrum mitten in der Wand
Die feuchteste Stelle liegt in der Wandfläche, rundherum wird es trockener – typisch für erdberührte Kellerwände.
Dafür ist die Flächensperre (Vertikalsperre) gedacht: gleiches Mittel, andere Anordnung der Bohrlöcher.
Hinter Möbeln oder oben unter der Decke, vor allem im Winter
Das ist oft Tauwasser aus der Raumluft und keine aufsteigende Feuchtigkeit. Lassen Sie es vor einer Bestellung prüfen.
Passt Ihr Schaden nicht eindeutig in eines dieser Bilder? Nicht bestellen – erst prüfen lassen.
- Mehrere Feuchtebilder gleichzeitig?
- Feuchtigkeit schräg aus einer Ecke?
- Innenwand betroffen?
Dann vor dem Bohren prüfen lassen – manchmal übernimmt eine Wand nur Feuchtigkeit aus der Nachbarwand und braucht selbst keine Sperre.
Oder Projekt von Hendrik Flügge prüfen lassen ↓ – kostenlos per WhatsApp.
Nächster Schritt
Ihr Schadensbild ist eindeutig? Dann wählen Sie jetzt die passende Lösung.
So wirkt die Horizontalsperre
Mauerwerk ist von feinsten Poren durchzogen. Darin steigt Wasser aus dem Boden nach oben, wie in einem Löschblatt. Die Horizontalsperre unterbricht diesen Weg: Sie bildet eine waagerechte, wasserabweisende Zone quer durch die Wand, auf Höhe der Bodenplatte bzw. knapp über dem Fußboden. So wird der Nachschub von unten in die Wand Ihres Wohnraums unterbrochen.
- Wasser steigt in den PorenIn den feinen Poren zieht die Oberflächenspannung das Wasser nach oben, auch gegen die Schwerkraft. Fehlt eine Sperre, kommt ständig Wasser aus dem Boden nach.
- Die Sperre unterbricht den WegIsofin® macht die Porenwände in der Sperrzone wasserabweisend. Dort kann das Wasser nicht mehr weiter nach oben wandern, der Nachschub von unten ist unterbrochen.
- Die richtige HöheDie Sperre sitzt dort, wo das Wasser in die Wand eintritt: im Keller auf Höhe des Kellerbodens, im Erdgeschoss knapp über dem Fußboden.
- Poren bleiben offenWir verstopfen keine Poren. Die Wand bleibt luft- und dampfdurchlässig, wird aber wasserabweisend.
- Drucklos, die Wand nimmt es selbst aufIsofin® wird drucklos über eine Reihe kleiner Bohrlöcher eingebracht, ohne Pumpe. Die Wand zieht das Mittel selbsttätig aus den Flaschen. Innerhalb etwa einer Woche entsteht im Inneren die Kapillarwassersperre.
- Die Wand kann abtrocknenOberhalb der Sperre fehlt der Nachschub von unten. Die vorhandene Feuchte verdunstet über die Wandoberfläche, die Wand kann mit Hilfe von Isofin® abtrocknen.
Zum Vertiefen: So funktioniert Isofin® · Wirkung ausführlich im Handbuch
Isofin® stoppt den Wasseraufstieg – statt das Wasser nur einzuschließen
Die wichtigste Regel aus dem Handbuch: Feuchtigkeit nie an der Oberfläche verstecken, sondern dort sperren, wo das Wasser in die Wand eintritt. Wie bei einer Schmerztablette verschwindet sonst nur das Symptom – die Ursache bleibt.
✕ Nur abgedichtet
✓ Wasseraufstieg gestoppt
Abdichten schließt nur ein
Beschichtungen auf der nassen Wand verhindern die Verdunstung. Das Handbuch zeigt ein Beispiel, bei dem die Feuchtigkeit nach 1,5 Jahren oberhalb des abgedichteten Sockels wieder auftauchte.
Sanierputz allein versteckt
Er lässt Wasser verdunsten, doch es dringt weiter ein und steigt auf. Sinnvoll ist Sanierputz laut Handbuch nach der Sperre – dann darf die Wand schneller wieder verputzt werden.
Das Wasser löst den Mörtel
Aufsteigendes Wasser löst Kalk aus den Fugen – die weißen Ausblühungen. Lässt sich Mörtel mit dem Fingernagel aus der Fuge kratzen, ist es laut Handbuch Zeit für eine Sperre.
Isofin® stoppt den Wasseraufstieg
Isofin® sperrt die Wand dort, wo das Wasser eintritt. Nicht mit Wasser mischbar, dringt es in die nassen Poren ein und macht sie wasserabweisend, ohne sie zu verschließen. Nach dem Abtrocknen enthalten die Poren wieder Luft – das Mauerwerk erhält seine natürliche Wärmedämmung zurück.
Selbst machen mit Isofin®, Injektionscreme oder Fachfirma?
Die drei Wege, zwischen denen sich die meisten entscheiden – verglichen nach dem, was für Sie zählt. Maßgeblich sind immer die Angaben des jeweiligen Herstellers oder Anbieters.
| Was zählt | Isofin®-Flasche (selbst, drucklos) | Injektionscreme (selbst) | Fachfirma beauftragen |
|---|---|---|---|
| Wie viele Bohrungen? | Eine Reihe, alle 25 cm – rund 4 Bohrlöcher je Meter Wand (im Beton laut Handbuch alle 12,5 cm) | Abstand und Anzahl laut Hersteller | je nach Verfahren |
| Spezialwerkzeug nötig? | Nein. Bohrmaschine oder Bohrhammer, Steinbohrer 12–14 mm – keine Pumpe | Bohrmaschine, Auftragsgerät laut Hersteller (je nach Hersteller mit Kartuschenpresse) | bringt die Firma mit |
| Bei sehr nassem Mauerwerk? | Ja. Isofin® ist nicht mit Wasser mischbar und wird vom Porenwasser nicht verdünnt – laut Handbuch darf die Wand wassergesättigt sein | laut Hersteller | je nach Verfahren |
| Selbst ausführbar? | Ja. Die Flasche steckt im Bohrloch, die Wand zieht das Mittel selbsttätig ein | ja, laut Hersteller | nein, Ausführung durch die Firma |
| Hilfe, wenn Sie unsicher sind? | Persönlich: Hendrik Flügge per Telefon und WhatsApp, kostenlose Hotline – auch Projektprüfung vor dem Start | je nach Hersteller | vor Ort durch die Firma |
| Anleitung, Beratung, Garantie | Anleitung, individueller Bohrplan aus dem Rechner, Fachbuch des Erfinders; Wirksamkeits-Garantie nach den Garantiebedingungen | Gebrauchsanweisung des Herstellers; Garantie je nach Hersteller | Beratung vor Ort; Garantie je nach Anbieter |
Allgemeine Übersicht ohne Bezug auf bestimmte Produkte oder Marken. Garantiebedingungen: Zertifizierung und Garantie.
Alle anderen Verfahren im Detail vergleichen
Einordnung aus dem Handbuch
Hans-Jürgen Krein, der Erfinder des Isofin®-Verfahrens, beschreibt im Handbuch die gängigen Sperr-Verfahren – Mikroemulsion, Verkieselung, Silikonat, Gel, mechanische Sperren, Heiß- und Harz-Sperren, Elektro-Osmose – und worauf es bei nassem Mauerwerk ankommt. Hier seine Einordnung in Kurzform.
Wässrige MikroemulsionenSilikonharz in Wasser verteilt
Silikonharze werden mit einem Emulgator als kleine Tröpfchen in Wasser verteilt und mit Leitungswasser auf Gebrauchskonzentration verdünnt. Laut Handbuch sind diese Tröpfchen so groß, dass sie in feinste Baustoffporen kaum eindringen.
Außerdem wird die Emulsion in der Wand vom Porenwasser weiter verdünnt und verhält sich ähnlich wie das Porenwasser selbst: Sie wird mit dem aufsteigenden Wasser verteilt. Das Handbuch sieht darin den Grund, warum Gebrauchsanweisungen oft Bohrabstände von nur 10–15 cm und teils zwei Bohrreihen vorschreiben.
Verkieselung (Wasserglas)verdünnte Wasserglas-Lösung
Eine stark verdünnte Wasserglas-Lösung (etwa 5 % Wasserglas, 95 % Wasser) erstarrt in der Wand zu einem wässrigen Gel, das die Poren verstopfen soll. Das Verfahren stammt laut Handbuch aus dem Tunnel- und Bergbau.
Das Handbuch beschreibt zwei Folgen im Mauerwerk: Bei der Gelbildung entstehen Salze, die den Fugenmörtel belasten oder Feuchtigkeit aus der Raumluft anziehen können – sichtbar oft als Ausblühungen im Putz. Und das Wasser in den Poren wird durch ein wässriges Gel ersetzt, die Wand wird dadurch nicht trocken.
Silikonat-Sperrenwasserlöslich gemachte Silikone
Wässrige Silikonat-Lösungen (5–10 %) bilden unter Einfluss der Luftkohlensäure zumindest teilweise ein wasserabweisendes Silikon zurück. Laut Handbuch wirkt die natürliche Alkalität des Mauerwerks dieser Reaktion entgegen, sodass ein großer Teil vom Porenwasser verdünnt und mit der aufsteigenden Feuchte verteilt wird.
Auch hier entstehen bei der Reaktion laut Handbuch Salze. Die Gebrauchsanweisungen verlangen meist Bohrabstände von 10–15 cm.
Gel-SperrenKunststoff-Gel, meist Acrylat
Gel-Sperren dichten, indem ein wässriges Gel die Poren füllt. Das Gel besteht laut Handbuch zu rund 90 % aus Wasser – das Wasser bleibt also in der Wand, nur in dickflüssiger Form.
Das Handbuch weist darauf hin, dass eine nasse Sperrzone schlechter dämmt und sich dort Kondenswasser zeigen kann. Wegen der Verteilung in der Wand werden auch hier Bohrabstände von 10–15 cm gefordert.
Mechanische SperrenMauer aufsägen, Platten oder Bleche einsetzen
Die Mauer wird in einer Lagerfuge aufgesägt und eine Sperrbahn eingelegt, oder gewellte Bleche werden in die Fuge geschlagen. Das Handbuch nennt die Erschütterungen als Risiko für älteres Mauerwerk mit geschwächtem Mörtel.
Außerdem liegt die Sperre immer in der nächsthöheren Fuge einige Zentimeter über dem Fußboden – der Bereich darunter bleibt feucht. Schräge, senkrechte Sperren und Flächensperren (Vertikalsperren) lassen sich so nicht herstellen.
Heiß-SperrenWand erhitzen, dann Mittel oder Paraffin einbringen
Die Wand wird mit Mikrowellen oder Heizstäben auf über 100 °C erhitzt, damit das Wasser verdampft; danach wird ein Hydrophobiermittel oder geschmolzenes Paraffin eingebracht. Laut Handbuch funktioniert das bei sehr sorgfältiger Ausführung gut, ist durch den Heizaufwand aber deutlich teurer.
Grenzen sieht das Handbuch bei erdberührten Wänden: Außen liegt kaltes, nasses Erdreich an, sodass nicht der ganze Wandquerschnitt heiß genug wird – bei einer 36 cm dicken Wand etwa nur die inneren 25 cm. Gut dämmende Steine und Gitterziegel lassen sich schwer aufheizen, und eine bituminöse Außenabdichtung kann durch die Hitze leiden.
Harz-SperrenEpoxid- oder PU-Harz
Epoxid- und Polyurethan-Harze sind laut Handbuch schon für mittelgroße Poren zu dickflüssig; PU-Harz bildet mit Wasser zudem sofort eine Haut. Gegen kapillare Feuchtigkeit sind sie deshalb nicht das richtige Mittel.
Ihren Platz haben spezielle Harze laut Handbuch bei drückendem Wasser, etwa um Hohlräume und undichte Stellen zu verpressen – also genau dort, wo Isofin® nicht eingesetzt wird.
Dichtschlämme und Sperrputz innenAbdichtung auf der nassen Wand
Hier wird nicht der Eintritt des Wassers in die Wand gesperrt, sondern die Oberfläche abgedichtet (Negativabdichtung). Die Wand dahinter bleibt nass.
Das Handbuch zeigt ein Beispiel, bei dem die Feuchtigkeit nach 1,5 Jahren oberhalb des abgedichteten Sockels wieder sichtbar wurde: Das Wasser steigt dann einfach höher. Sinnvoll ist das laut Handbuch im Tunnel- und Bergbau, in Wohnräumen nicht.
Elektro-Osmose und Geräte ohne BohrungStrom oder Funk statt Sperre
Bei der Elektro-Osmose soll ein elektrisches Feld das Wasser aus der Wand drängen. Das Handbuch nennt als Nachteile die Korrosion der Elektroden, Reaktionen der Salze im Mauerwerk, dauernden Stromverbrauch und Wartung – und dass die Wirkung nachlässt, sobald die Wand um die obere Elektrode trocken wird, weil trockenes Mauerwerk kaum Strom leitet.
Für Geräte, die ohne Bohrung per „Strahlung“ entfeuchten sollen, rechnet das Handbuch vor, welche Wassermengen zu bewegen wären: Ein Quadratmeter nasses Mauerwerk von 50 cm Stärke enthält je nach Baustoff 100–150 Liter Wasser. Wie Sie das einordnen, überlässt das Handbuch Ihnen.
Creme oder flüssig?Injektionscremes
Cremes behandelt das Handbuch nicht eigens. Maßstab ist auch hier, ob sich ein Mittel in nassem Mauerwerk selbst verteilt und das Porenwasser verdrängt – je dünnflüssiger und je weniger mit Wasser mischbar, desto besser laut Handbuch.
Und Isofin®?drucklos, nicht mit Wasser mischbar
Isofin® ist in Paraffinöl gelöst und nicht mit Wasser mischbar. Es wird deshalb vom Porenwasser nicht verdünnt, verdrängt das Wasser und verteilt sich drucklos selbst in der nassen Wand – laut Handbuch der Grund, warum ein Bohrlochabstand von 25 cm ausreicht.
Die Mörtelfugen dienen als Vorrat, aus dem Isofin® langsam (2–3 Wochen) in die Steine zieht. Die Poren bleiben offen, die Wand kann abtrocknen.
Einordnung nach dem Handbuch von Hans-Jürgen Krein, ohne Bezug auf bestimmte Produkte oder Marken. Maßgeblich sind immer die Angaben des jeweiligen Herstellers.
Zum Vertiefen: Kapitel „Sperren im Vergleich" im Handbuch lesen
Selbst sanieren heißt bei Isofin® nicht: allein gelassen werden.
Sie machen die Arbeit selbst – und haben bei jedem Schritt Unterstützung:
- Feuchtigkeitsanalyse
Sie finden heraus, welche Feuchtigkeit Ihre Wand hat – bevor Sie etwas kaufen.
- Individueller Bohrplan
Der Rechner zeigt Ihnen Flaschenmenge, Bohrlöcher und Bohrplan für genau Ihre Wand.
- Ausführliche Anleitung und Handbuch
Jeder Arbeitsschritt erklärt – und das Fachbuch des Erfinders zum Nachschlagen.
- Persönlicher Ansprechpartner
Hendrik Flügge hilft Ihnen per Telefon und WhatsApp – vor, während und nach der Anwendung.
Nächster Schritt
Isofin® passt zu Ihrer Wand? Dann planen Sie jetzt Ihr Projekt.
Sie wissen schon alles? Direkt Bedarf & Bohrplan berechnen
Lassen Sie Ihr Projekt vor dem Start prüfen
Bevor Sie bestellen oder bohren, schaut sich Hendrik Flügge Ihre Fotos und Angaben an – kostenlos per WhatsApp. So wissen Sie vorher, ob die Horizontalsperre zu Ihrer Wand passt.
Hendrik FlüggeMauerwerks-Abdichtungsexperte
Das schicken Sie per WhatsApp:
- 2–3 Fotos der feuchten Wand (ganze Wand und Wandfuß aus der Nähe)
- Wandlänge in Metern
- Wandstärke in Zentimetern
- Keller ja oder nein
- falls vorhanden: Ihre Messwerte
Die Nachricht ist schon vorbereitet – Sie ergänzen nur Ihre Werte und hängen die Fotos an. Lieber anrufen? 0170 844 94 72
Das sagt Ihnen Hendrik:
- „Die Horizontalsperre passt.“Dann berechnen Sie Ihre Wand und bestellen.
- „Lieber eine Flächensperre (Vertikalsperre).“Gleiches Mittel, andere Anordnung der Bohrlöcher – zum Beispiel bei seitlich eindringender Feuchtigkeit.
- „Bitte einen Fachbetrieb.“Zum Beispiel bei drückendem Wasser – dafür ist Isofin® nicht gedacht.
Fotos helfen bei der Einordnung, ersetzen aber keine Begutachtung vor Ort.
Wand einordnen, dann berechnen
Ist das Schadensbild eindeutig, können Sie direkt berechnen. Messen lohnt sich nur, wenn unklar ist, woher die Feuchtigkeit kommt – das sagt auch das Handbuch.
Schadensbild eindeutig? Direkt berechnen
Feuchter Streifen am Wandfuß, der nach oben abnimmt, oft mit Salzrand – das ist das typische Bild aufsteigender Feuchtigkeit.
- Wandlänge messen (Zollstock genügt)
- Wandstärke und Mauerwerk angeben
- Flaschenmenge, Bohrplan und Preis ablesen – und bestellen
Kostenlos, etwa 2 Minuten.
Unklar, woher die Feuchtigkeit kommt?
Liegt der feuchte Bereich mitten in der Wand oder sind mehrere Wände betroffen, hilft zuerst eine Einordnung:
- Feuchtigkeitsanalyse – Schadensbild in 2 Minuten einordnen
- Kurz bei Hendrik Flügge nachfragen: 0170 844 94 72 (auch WhatsApp)
- Oder selbst messen – so geht es:
So messen Sie richtig (optional)
So legen Sie die Messpunkte an
hoher Messwertniedriger MesswertUnten hoch, nach oben abnehmend = aufsteigend
- MessenMit einem Feuchtigkeitsmessgerät je 3–4 Punkte senkrecht übereinander, die Reihen etwa alle 1 m. So nutzen Sie das Messgerät
- AufschreibenTragen Sie die Werte in eine Wandskizze ein. So können Sie später an denselben Stellen vergleichen. Vorlage Messprotokoll
Messgerät mit Kugelkopf
Wird nur angelegt; zeigt keine Prozent, sondern Vergleichswerte.
Was kostet eine Horizontalsperre zum Selbermachen?
Die Kosten hängen vor allem von Länge und Stärke Ihrer Wand ab. Stellen Sie die Wandlänge ein und vergleichen Sie: selbst gemacht mit Isofin® oder mit einer Fachfirma.
Regler ziehen oder die Knöpfe − und + nutzen. Mehr als 30 m? Der Kalkulator rechnet jede Länge.
Selbst mit Isofin®
Material inkl. persönlichem Bohrplan & lebenslanger Wirksamkeits-Garantie nach den Garantiebedingungen
Black Friday Wochen: 15,90 € (31,80 €/l) statt 19,90 € (39,80 €/l) je Flasche à 500 ml, gilt bis Mo 30.11., 23:59 Uhr
Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: 19,90 € (39,80 €/l) je Flasche, ab 50 Flaschen 18,90 € (37,80 €/l), ab 250 Flaschen 17,90 € (35,80 €/l).
Fachfirma
Schätzung für Material- und Arbeitskosten plus Anfahrt
Beispielwerte zur Orientierung: 8 m Ziegelwand, 36 cm stark, Horizontalsperre ohne Ecken; Fachfirma geschätzt (Stand Deutschland 2025/26). Ihre genaue Zahl berechnet der Kalkulator in 2 Minuten – kostenlos und unverbindlich. Isofin®-Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand – in Deutschland ab 99 € versandkostenfrei.
Beispielprojekt: 8 m Kellerwand
Richtwert, keine Zusage: Er hängt von Mauerwerk und Bohrmaschine ab (gerechnet mit einem üblichen Bohrhammer). Ihren eigenen Wert zeigt Ihnen der Rechner.
Ist Ihre Wand ein Sonderfall?
Klären Sie das, bevor Sie bestellen und bohren. Für diese Fälle gilt laut Handbuch:
Hohlblock und Gitterziegel
Isofin® fließt in die Hohlkammern und in die Mörtelfuge darunter. Aus diesem Vorrat verteilt es sich in den folgenden 2–3 Wochen auch im Stein. Dass die Flaschen dabei schnell leer laufen, ist normal.
Mehr dazu im HandbuchBruchstein
So bohren, dass der Stein durchbohrt und eine Mörtelfuge erreicht wird – Isofin® verteilt sich über den Mörtel. Bei großen, bearbeiteten Natursteinen Ansatzpunkt und Neigung so wählen, dass Sie eine Fuge treffen.
Mehr dazu im HandbuchBeton
In Normbeton (z. B. Stahlbeton) gilt der halbe Bohrlochabstand (12,5 cm) mit der halben Menge je Bohrloch. Geben Sie im Rechner Beton an – er berücksichtigt das. Stampf- und Ziegelbeton werden wie Mauerwerk behandelt (25 cm).
Mehr dazu im HandbuchHaus ohne Keller
Die Lochreihe sitzt im Fußboden-Niveau; Außenwände können Sie auch von außen bohren. Stehen die Wände nicht auf einer durchgehenden Betonplatte, brauchen auch die tragenden Innenwände eine Sperre.
Mehr dazu im HandbuchFachwerk
Die Sperre kommt in das Mauerwerk unter dem Lagerbalken, meist von außen: 30–45° schräg, die Hälfte bis zwei Drittel der Wand tief. So halten Sie die aufsteigende Feuchtigkeit vom Balken fern.
Mehr dazu im HandbuchHäufige Fehler
Nicht den feuchten Fleck sperren, sondern die Stelle, an der das Wasser in die Wand eintritt. Und nicht zu früh dicht verputzen, streichen oder fliesen – die Wand muss erst austrocknen.
Mehr dazu im HandbuchIhre Wand passt in keinen dieser Fälle – oder Sie sind unsicher? Lassen Sie Ihr Projekt vorher prüfen ↑
Das brauchen Sie von uns
Notwendig ist nur das Sanierungspaket. Messgerät und Handbuch sind freiwillig. Die Flaschenmenge richtet sich nach Wandlänge und Wandstärke – der Kalkulator legt sie für Sie fest.
Isofin® Sanierungspaket
Isofin®-Flaschen mit Injektionsverschluss – das Material für Ihre Horizontalsperre, mit Staffelpreisen.
Zum Sanierungspaket
Feuchtigkeitsmessgerät
Zum Messen vorher und während der Trocknung.
Zum Messgerät
Das Isofin®-Handbuch als Buch
9. erweiterte Auflage 2025, 108 Seiten.
Zum Handbuch- 12 UhrBei Bestellung bis 12 Uhr geht das Paket meist am selben Tag raus.
- 3 TageDie Lieferung erfolgt meist innerhalb von 3 Tagen.
- 99 €In Deutschland ab 99 € versandkostenfrei.
Nächster Schritt
Berechnen Sie Ihre Wand – das Sanierungspaket mit der passenden Flaschenmenge legen Sie direkt in den Warenkorb.
Schon bestellt? Weiter zu Schritt 4: Sperre einbauen ↓
Werkzeug bereitlegen, Wand vorbereiten
Werkzeugliste
- Bohrmaschine bzw. Bohrhammer
- Steinbohrer 12–14 mm
- Zollstock und Stift zum Anzeichnen
- Staubsauger für den Bohrstaub
- Handschuhe
- Schutzbrille
Eine Pumpe brauchen Sie nicht.
- Lockere Putzteile entfernenKlopfen Sie den Sockelbereich ab und entfernen Sie alles, was lose ist.
- Etikett und Sicherheitsdatenblatt lesenBeachten Sie die Hinweise auf dem Etikett und im Sicherheitsdatenblatt, bevor Sie beginnen.
- Bohrplan bereitlegenDen Plan mit Bohrlochabständen und Flaschenzahl erhalten Sie aus dem Kalkulator.
Bevor Sie bohren – haken Sie ab:
Erst wenn alles abgehakt ist, beginnen Sie mit dem Bohren. Ihr Stand bleibt nur auf diesem Gerät gespeichert.
0 von 7 erledigt
Bohren und Flaschen einsetzen – Schritt für Schritt
Eine waagerechte Lochreihe knapp über dem Boden, schräg nach unten gebohrt. Dann stecken Sie die Flaschen ein – den Rest erledigt die Wand.
- 12–14 mmBohrloch-Durchmesser
- 25 cmAbstand der Bohrlöcher
- ca. ⅔der Wandstärke tief
- 30–45°schräg nach unten
- ca. 38 cmWand je Flasche; Skala je cm Wanddicke
- druckloskeine Pumpe nötig
Schnitt durch die Wand
Ansicht der Wand
1 · Anzeichnen und bohren
Waagerechte Linie knapp über dem Boden, alle 25 cm ein Kreuz. Im Stein ansetzen, 30–45° schräg nach unten bohren, bis eine Mörtelfuge erreicht ist – die spüren Sie, weil sie weicher ist als der Stein. Bohrstaub mit dem Staubsauger aufnehmen.
2 · Flaschen einsetzen
In jedes Loch eine Isofin®-Flasche mit aufgeschraubtem Injektionsverschluss stecken. Die Wand entnimmt das Mittel selbsttätig – drucklos, ohne Pumpe.
Menge je Bohrloch nach Wandstärke
Eine Flasche ist für eine rund 38 cm dicke Wand berechnet. Die Skala auf der Flasche zeigt die Menge je Zentimeter Wanddicke. Werte laut Handbuch:
| Wandstärke | Isofin® je Bohrloch |
|---|---|
| ca. 12 cm | ⅓ Flasche |
| ca. 24 cm | ⅔ Flasche |
| ca. 36 cm | 1 Flasche |
| ca. 48 cm | 1 ⅓ Flaschen |
| ca. 60 cm | 1 ⅔ Flaschen |
Was, wenn …?
Antworten für unterwegs – zum Aufklappen.
… die Flasche nach wenigen Minuten leer ist?
Das ist bei Hohlkammersteinen (Hohlblock, Gitterziegel) und sehr porösem Mörtel normal: Isofin® fließt in die Hohlräume und in die Mörtelfuge darunter. Laut Handbuch ändert das nichts an der Wirkung.
Ist die für Ihre Wandstärke vorgesehene Menge eingezogen, ist dieses Bohrloch fertig.
… sich die Flasche kaum leert?
Wie schnell die Wand Isofin® aufnimmt, hängt vom Baustoff ab. Lassen Sie die Flasche stecken – die Wand nimmt das Mittel selbsttätig auf, die Sperrzone bildet sich laut Handbuch innerhalb etwa einer Woche.
Leert sich die Flasche über mehrere Tage kaum, schicken Sie Hendrik ein Foto.
… ich keine Mörtelfuge treffe?
Laut Handbuch beginnen Sie im Stein (dann bricht das Loch nicht aus), durchbohren ihn aber immer, damit sich Isofin® über die Fugen verteilt. Die Fuge spüren Sie, weil sie weicher ist und der Bohrer leichter durchgeht.
Spüren Sie keine, prüfen Sie Ansatzhöhe und Winkel (30–45° nach unten), damit die Bohrung eine Fuge kreuzt. Bei großen Natursteinen ist das besonders wichtig.
… meine Wand aus Hohlblocksteinen oder Gitterziegeln ist?
Das funktioniert laut Handbuch problemlos: Isofin® sammelt sich in den Hohlkammern und in der Mörtelfuge darunter und verteilt sich von dort in den folgenden 2–3 Wochen auch im Stein. Dass die Flaschen dabei schnell leer laufen, ist normal.
… meine Wand 48 oder 60 cm dick ist?
Dann brauchen Sie laut Handbuch mehr als eine Flasche je Bohrloch: bei ca. 48 cm 1 ⅓, bei ca. 60 cm 1 ⅔ Flaschen. Bohren Sie weiterhin etwa ⅔ der Wandstärke tief – also rund 32 bzw. 40 cm; der Bohrer muss lang genug sein.
Ist die erste Flasche eingezogen, setzen Sie eine zweite ein, bis die Menge für Ihre Wandstärke erreicht ist. Die Skala auf der Flasche zeigt die Menge je Zentimeter Wanddicke; die Gesamtmenge berechnet der Rechner.
… ich versehentlich zu tief gebohrt habe?
Ziel ist laut Handbuch eine Tiefe von etwa zwei Drittel der Wandstärke. Sind Sie deutlich tiefer oder auf der anderen Seite herausgekommen, schicken Sie Hendrik ein Foto – er sagt Ihnen, wie es weitergeht.
Ihre Frage ist nicht dabei? Foto per WhatsApp an Hendrik Flügge – 0170 844 94 72.
Nach der Injektion: verschließen, lüften, Geduld
Nur oberflächlich verschließen
Die Bohrlöcher nur 3–4 cm tief mit einfachem Mörtel schließen – nicht in der ganzen Bohrtiefe.
14 Tage kein Trocknungsgerät
In den ersten 14 Tagen kein Trocknungsgerät und keinen Luftentfeuchter aufstellen – es kann das Mittel wieder aus der Wand ziehen.
Ventilator ist jederzeit in Ordnung
Ein Ventilator, der an der Wand entlang bläst, ist von Anfang an unbedenklich.
Nach dem Klima lüften
Lüften trocknet nur, wenn die Außenluft weniger Feuchtigkeit enthält als die Raumluft. Warme Sommerluft kann im kühlen Keller sogar Tauwasser bilden.
Was ist nach der Injektion normal?
Zum Aufklappen.
Wann nehme ich die Flaschen heraus?
Wenn die für Ihre Wandstärke vorgesehene Menge eingezogen ist – bei einer Wand von rund 36–38 cm also, wenn die Flasche leer ist. Dann Flasche abnehmen und das Loch nur 3–4 cm tief mit einfachem Mörtel schließen.
Eine Flasche war sofort leer.
Bei Hohlkammersteinen und sehr porösem Mörtel ist das normal – laut Handbuch ändert das nichts an der Wirkung.
Die Wand sieht nasser aus als vorher.
Isofin® verdrängt das Wasser aus den Poren, auch in Richtung Oberfläche. Bei grobporigen Baustoffen sieht die Wand deshalb laut Handbuch schon nach Minuten nasser aus. Das legt sich innerhalb weniger Stunden, weil das Wasser an der Oberfläche schnell verdunstet.
Wird der Bereich über der Sperre dagegen über längere Zeit feuchter: Bei Sperren oberhalb des Erdreichs (z. B. Haus ohne Keller) liegt das laut Handbuch an der Fassade – etwa an Rissen, verwitterten Fugen oder verwittertem Putz. In jedem Fall: Fotos an Hendrik.
Wie sieht die Wand in den ersten Wochen aus?
Innerhalb etwa einer Woche entsteht im Inneren der Wand die Sperrzone. Danach trocknet die Wand nur durch Verdunstung an der Oberfläche – das geht nach und nach, am Anfang schneller, zum Ende hin langsamer.
In Nischen, etwa unter der Kellertreppe, dauert es laut Handbuch länger. Ein kleiner Ventilator, der die Luft bewegt, hilft.
Wann sollte ich zum ersten Mal messen?
Unsere Empfehlung: zum ersten Mal vor dem Bohren – dann haben Sie Ausgangswerte zum Vergleich. Markieren Sie die Messpunkte und messen Sie jedes Mal auch eine trockene Vergleichsstelle. Danach messen Sie in regelmäßigen Abständen an denselben Stellen – zum Beispiel wie im Messprotokoll unten.
Zum Vertiefen: Trocknungs-Guide – richtig lüften Monat für Monat
Nächster Schritt
Die Sperre ist drin? So geht es weiter bis zur fertigen Wand – in der richtigen Reihenfolge.
Die Wand neu gestalten – in der richtigen Reihenfolge
- Tag 1Injektion
Bohren, Flaschen einsetzen, Löcher oberflächlich schließen.
- Wochen bis MonateTrocknung
Lüften, Ventilator; Trocknungsgerät frühestens nach 14 Tagen.
- regelmäßigMessung
Gleiche Stellen, Vergleich zur trockenen Stelle.
- wenn trockenPutz
Messwerte nahe an der trockenen Vergleichsstelle: Kalkputz, Kalk-Zement-Putz oder WTA-Sanierputz.
- zum SchlussAnstrich oder Tapete
Diffusionsoffen – Silikat- oder Kalkfarbe.
Geeignet
- Kalkputz oder Kalk-Zement-Putz, wenn die Wand abgetrocknet ist
- WTA-Sanierputz, wenn früher verputzt werden soll – er ersetzt aber keine Sperre
- Diffusionsoffene Silikat- oder Kalkfarbe, erst wenn die Wand trocken ist
Nicht auf feuchter Wand
- Gipsputz oder Gipskarton
- Dichte Anstriche wie Latex-, Lack- oder Ölfarbe
- Fliesen oder Vliestapete
- Sperrputz oder Dichtschlämme auf der Innenseite
Zum Vertiefen: Geeignete Putze und Farben im Handbuch
Nächster Schritt
Halten Sie Ihre Messwerte fest – mit Datum, immer an denselben Stellen und mit der trockenen Vergleichsstelle.
Unsicher? Fragen Sie nach
Vor, während und nach der Anwendung hilft Ihnen Hendrik Flügge persönlich weiter.
Hendrik Flügge
Mauerwerks-Abdichtungsexperte
- 0170 844 94 72 Telefon
- WhatsApp an 0170 844 94 72
- 0800 22 66 245 kostenlose Hotline
- Rückruf anfordern kostenlos
Fotos helfen bei der Einordnung, ersetzen aber keine Begutachtung vor Ort.
Das Handbuch
Das Fachbuch von Hans-Jürgen Krein, dem Erfinder des Isofin®-Verfahrens: online lesbar oder als Buch (9. erweiterte Auflage 2025, 108 Seiten).
Häufige Fragen zur Horizontalsperre
Wie funktioniert eine Horizontalsperre im Injektionsverfahren?
Über eine Reihe kleiner Bohrlöcher gelangt ein Mittel ins Mauerwerk, das den kapillaren Wassertransport unterbricht. Isofin wirkt ohne Druck: Die Flaschen stecken in den Bohrlöchern, die Wand nimmt das Mittel selbsttätig auf, und innerhalb etwa einer Woche entsteht im Inneren die Kapillarwassersperre.
Kann man eine Horizontalsperre nachträglich selbst einbauen?
Ja. Sie bohren Löcher mit 12–14 mm Durchmesser im Abstand von 25 cm, etwa zwei Drittel der Wandstärke tief und 30–45° schräg nach unten, und stecken die Isofin-Flaschen ein. Dieselbe Technik im Raster ergibt die Flächensperre (Vertikalsperre) gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit.
Brauche ich für Isofin eine Injektionspumpe?
Nein. Isofin gehört zu den Mitteln für die drucklose Injektion. Es verteilt sich wegen seiner niedrigen Oberflächenspannung und Zähflüssigkeit selbsttätig, auch in wassergesättigtem Mauerwerk.
Wirkt Isofin auch in einer nassen, wassergesättigten Wand?
Ja. Isofin ist nicht mit Wasser mischbar und wird deshalb vom Wasser in den Poren nicht verdünnt. Verteilung und Wirkung hängen daher nicht davon ab, wie nass das Mauerwerk ist. Sie müssen nur dafür sorgen, dass die nötige Menge an den richtigen Stellen eingebracht wird.
Wie viel Isofin brauche ich pro Bohrloch?
Das hängt von der Wandstärke ab. Eine Flasche ist für eine rund 38 cm dicke Wand berechnet; dünnere Wände brauchen weniger, dickere mehr. Die Flasche hat dafür eine Skala je Zentimeter Wanddicke. Die Gesamtmenge für Ihre Wand und den Bohrplan berechnet der Kalkulator.
Was kostet eine Horizontalsperre pro Meter?
Das hängt vor allem von der Wandstärke ab. Bei einer rund 36 cm dicken Wand rechnen Sie mit etwa 4 Flaschen je Meter, denn alle 25 cm sitzt ein Bohrloch. Dünnere Wände brauchen weniger, dickere mehr. Der Preis je Flasche richtet sich nach der Menge (Mengenstaffel). Die genaue Menge, den Bohrplan und den Preis für Ihre Wand berechnet der Kalkulator kostenlos.
Brauche ich eine Horizontalsperre oder eine Flächensperre (Vertikalsperre)?
Pro Wand brauchen Sie nur eine der beiden – gleiches Mittel, andere Anordnung der Bohrlöcher. Steigt die Feuchtigkeit von unten auf, legen Sie eine Horizontalsperre an: eine Bohrlochreihe knapp über dem Boden. Dringt sie seitlich ein, etwa an erdberührten Kellerwänden, legen Sie eine Flächensperre an: versetzte Bohrreihen über die feuchte Wandfläche. Gegen drückendes Wasser ist Isofin nicht geeignet.
Funktioniert die Horizontalsperre auch bei Hohlblocksteinen oder Gitterziegeln?
Ja. Bei Hohlkammersteinen fließt Isofin in die Hohlkammern und in die darunter liegende Mörtelfuge. Aus diesem Vorrat im Mörtel verteilt es sich in den folgenden 2–3 Wochen auch im Stein. Bei stark porigem Mauerwerk können die Flaschen schneller leer laufen – das ist normal.
Wie lange dauert es, bis die Wand wieder abtrocknet?
Das hängt von Wandstärke, Baustoff, Putz, Lüftung und davon ab, wie lange die Wand durchfeuchtet war. Als Erfahrungswert nennt das Handbuch für Kellerwände 3–4 Monate bis zum Anstrich und im Schnitt 5–7 Monate bis zur vollständigen Austrocknung; Wände oberhalb des Erdreichs brauchen etwas weniger als die Hälfte. Das ist keine Zusage. Die Wand trocknet mit Hilfe von Isofin durch Verdunstung; messen Sie den Verlauf an denselben Stellen. Wie Sie die Trocknung mit Lüften unterstützen, zeigt der Trocknungs-Guide.
Bereit für Ihre Wand?
Wandlänge und Wandstärke eingeben – Sie erhalten Flaschenmenge, Bohrplan und Preis.