In drei einfachen Schritten

Anleitung Isofin®

Isofin® schützt Ihre Wände dauerhaft mit nur einer einzigen Anwendung — ganz ohne Fachkenntnisse. Alles, was Sie brauchen: Bohrmaschine, Maßband, fertig.

  • Garantierte lebenslange Wirkung
  • Problemlos in bewohnten Räumen einsetzbar
  • Kinderleicht ohne Vorerfahrung umsetzbar
ISOFIN Kurzanleitung — Cover
Vor dem Start

Diese drei Werkzeuge brauchen Sie

Mehr ist nicht nötig — keine Spezialausrüstung, kein Fachwerkzeug.

Bohrmaschine

Bohrmaschine

inkl. 12 mm Steinbohrer

Marker

Marker

zum Markieren der Bohrlöcher

Maßband

Maßband

für 25 cm Bohrloch-Abstände

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Schritt 1 von 3

Bohrung erstellen

Bohrung in der Wand — Foto
Bohrung in der Wand — Detailansicht (Bohrlochmuster)

Durchmesser: ca. 12 mm (Steinbohrer)

  • Bohrer ca. 10–15 cm über Fußboden ansetzen
  • Schräg nach unten bohren (ca. 45°)
  • Ende des Bohrlochs ca. Mitte der Wand und ca. 10 cm unter Fußboden-Niveau
Bohrlochabstände

Seitlicher Bohrlochabstand: 25 cm. Abstand der ersten Bohrung von der Wandecke: 10–12 cm. In Mauerwerks-Ecken muss eine größere Querschnitts-Fläche imprägniert werden — je nach Wandstärke 1–2 zusätzliche Bohrungen und Flaschen in die Ecke einbringen.

Ausnahme Betonwände: Bohrlochabstand 12,5 cm, bei halbierter Verbrauchsmenge. Abstand der ersten Bohrung wie oben beschrieben.

Wählen Sie Ihren Wandtyp, um das passende Bohrmuster zu sehen:

Bohrlochmuster Horizontalsperre
Horizontalsperre — Bohrlöcher in einer Linie, 25 cm Seitenabstand
Bohrlochmuster Flächensperre — versetztes Muster über die Wandfläche
Flächensperre — versetztes Muster über die Wandfläche
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Schritt 2 von 3

Flaschen positionieren

Flasche positionieren — Foto
Flasche positionieren — Detailzeichnung
  • a) Flaschenverschluss gegen Injektionsverschluss wechseln
  • b) Isofin®-Flasche in das Bohrloch einsetzen
  • c) Je nach Wandstärke die notwendige Isofin®-Menge in die Wand laufen lassen

Der gesamte Flascheninhalt reicht für eine Wand mit ca. 40 cm Stärke. Für dünnere Wände reicht ein Teil — die Flasche hat seitlich eine Wandstärken-Skala.

Nutzen Sie unseren Kalkulator, um die genaue Isofin®-Menge zu bestimmen.

Wie viel Isofin® brauchen Sie?

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Schritt 3 von 3

Bohrlöcher schließen

Bohrloch verschließen — Foto
Bohrloch verschließen — Detailzeichnung

Nachdem die Flasche leergelaufen ist (bzw. die benötigte Isofin®-Menge an die Wand abgegeben hat), Flasche aus dem Bohrloch entfernen. Bohrloch mit etwas Mörtel verschließen.

Im Anschluss kann die Wand austrocknen — Isofin® verhindert das Eindringen weiterer Feuchtigkeit, das vorhandene Wasser verdunstet über die Wandoberfläche.

Nach der Anwendung
Material für Nachbereitung

Drei Dinge, die Sie für Schritt 3 noch zur Hand haben sollten:

Einfacher Mörtel

Einfacher Mörtel

zum Verschließen nach Trocknung

Spachtel und Becher

Spachtel & Becher

zum Anmischen vom Mörtel

Schutzausrüstung

Schutzausrüstung

Handschuhe und Schutzbrille

Die Isofin®-Behandlung verhindert das Eindringen weiterer Feuchtigkeit ins Mauerwerk. Das im Mauerwerk vorhandene Wasser muss anschließend noch verdunsten — beachten Sie dazu unsere Trocknungshinweise.

Häufige Fragen

Antworten zur Isofin®-Verarbeitung

Die wichtigsten Fragen, die uns Anwender immer wieder stellen.

Wie lange dauert es, bis die Isofin®-Flasche leer gelaufen ist?

Das hängt von der Porosität des Baustoffs und seiner Wassersättigung ab. Je poröser der Baustoff, desto schneller die Injektion. Je nasser der Baustoff, desto langsamer die Wasserverdrängung — desto länger dauert es, bis die Isofin®-Menge vollständig in der Wand ist.

Bei sehr feinporigem und sehr nassem Baustoff kann dieser Vorgang bis zu 10 Tage dauern. Erst wenn eine Flasche nach 10 Tagen immer noch nicht leer ist (äußerst selten), sollten Sie einige Zentimeter daneben ein neues Loch bohren und den Rest des Flascheninhalts dort einsetzen.

Meine Steine haben Hohlkammern — das Isofin® lief in Minuten in die Steine. Wirkt es trotzdem?

Keine Sorge — auch in diesem Fall verteilt sich Isofin® so gleichmäßig im Mauerwerk, dass die gewünschte Sperre aufgebaut wird.

Dabei fließt das Isofin® zunächst bis zur nächsttieferen Mörtelschicht und tränkt diese. Aus diesem Speicher verteilt sich Isofin® anschließend gleichmäßig in der Injektionszone des Mauerwerks. Eine durchgängige Sperrschicht ist somit sichergestellt.

Isofin verteilt sich in Hohlkammersteinen — Schritt 1 Isofin verteilt sich in Hohlkammersteinen — Schritt 2
Mein Keller ist nach 8 Wochen trocken, aber in den Ecken sind noch Feuchtestellen.

Nur noch ein wenig Geduld. Die sichtbaren Wandbereiche haben eine große Verdunstungsfläche. Das Wasser aus den Ecken muss erst in diese sichtbaren Bereiche wandern, um verdunsten zu können — das benötigt etwas mehr Zeit. Der Rest wird ebenfalls noch trocknen.

Wann kann ich nach der Anwendung ein Trocknungsgerät aufstellen?

Isofin® benötigt für eine optimale Verteilung etwa 2–3 Wochen. Trotzdem können Sie in Räumen mit Horizontalsperren bereits nach 1 Woche ein Trocknungsgerät einsetzen. In Räumen mit Isofin®-Flächensperren sollten Sie Trocknungsgeräte erst 2 Wochen nach Erstellung der Sperre verwenden.

Verkürzt ein Trocknungsgerät die Trockenzeit?

Die Trocknung der Wand geschieht durch Verdunstung an der Wandoberfläche. Die Raumluft wird dadurch feuchter, die Verdunstung langsamer. Diese erhöhte Luftfeuchtigkeit kann durch guten Luftaustausch (regelmäßiges Lüften) oder mithilfe eines Trocknungsgerätes reduziert werden.

Ein Trocknungsgerät ist also sinnvoll, wenn ein ausreichender Luftaustausch nicht möglich ist oder die Außenluft zu warm und feucht ist (z. B. im Sommer).

Das Wasser in den Baustoffporen muss während der Trocknung immer erst an die Wandoberfläche wandern, um dort zu verdunsten. Dies ist ein langsamer Prozess, der durch das Trocknungsgerät selbst nicht beschleunigt wird.

Eine tatsächliche Beschleunigung kann jedoch durch den Einsatz eines Ventilators erreicht werden: Wird dieser so aufgestellt, dass die Luft entlang der Wand bläst, entsteht an der Wandoberfläche ein Unterdruck. Dadurch wird der Transport des Porenwassers zur Oberfläche beschleunigt.

Was muss ich bei Betonwänden beachten?

Stampfbeton-Wände behandeln Sie genauso wie gemauerte Wände. Stampfbeton ist sehr porös, daher laufen die Isofin®-Flaschen meist innerhalb weniger Minuten leer. Das ist normal und beeinträchtigt die Wirkung nicht.

Bei gegossenen Betonwänden (z. B. Stahlbeton) bohren Sie mit einem seitlichen Abstand von ca. 12,5 cm (halber Seitenabstand) und injizieren pro Bohrloch nur die halbe Menge Isofin®. Die Erstellung einer Isofin®-Sperre in Beton ist dadurch etwas arbeitsintensiver, benötigt aber insgesamt nicht mehr Isofin® als bei Mauerwerk.

Bei Flächensperren in gegossenem Beton beträgt der vertikale Abstand der Bohrlöcher ebenfalls 12,5 cm. Die Isofin®-Menge pro Bohrloch reduziert sich hier auf ein Viertel der normalen Menge.

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